Beatrice Egli gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschsprachigen Schlagers. Seit ihrem DSDS-Sieg im Jahr 2013 hat sie eine beeindruckende Karriere hingelegt. Doch wie die Sängerin in einer Reihe von Interviews im Oktober 2026 offenbart, fordert ihr Weg an die Spitze seinen Tribut. Vor allem der ständige Rhythmus aus Reisen, Auftreten und Weiterreisen setzt ihr zu. Immer wieder habe sie mit der Herausforderung zu kämpfen, wie lange sie von zu Hause entfernt sei. „Das ist die Seite, die ich auch komplett unterschätzt habe und es auch immer wieder tue“, erklärte Egli gegenüber dem MDR.
Egli ist dafür bekannt, auch die Schattenseiten ihres Erfolgs anzusprechen. In der Vergangenheit sprach sie bereits über Selbstzweifel nach ihrem Sieg bei DSDS 2013. Sie hatte ursprünglich gedacht, ihre Karriere würde ein Jahr dauern. Wie sie Ende 2020 erzählte, war die erste Zeit im Musikgeschäft von Unsicherheiten geprägt. Auch schwierige Themen wie Bodyshaming und Hasskommentare spart sie nicht aus, wie wir berichteten: Beatrice Egli: Warum zu einem Lächeln auch Tränen gehören.
„Nicht alle Begegnungen waren schön“
In einem Interview mit t-online, das von Schlager.de aufgegriffen wurde, gab Egli Einblick in die emotionalen Herausforderungen der vergangenen Jahre. „Nicht alle Begegnungen waren schön“, gestand sie, verwies jedoch auf die positiven Seiten dieser Erfahrungen. Negative Erlebnisse hätten sie zu einer stärkeren Persönlichkeit gemacht, eine Einstellung, die sie durch viele schwierige Situationen getragen habe.
Ein weiteres Thema, das Egli immer wieder anspricht, ist Bodyshaming. Die Kritik, die sie wegen ihres Aussehens erhalten hat, beschreibt sie als „brutal“ und als persönliche Herausforderung. Doch sie zeigt sich reflektiert: Der Umgang damit sei ein lebenslanger Lernprozess, bei dem sie durch ihre Erfahrungen gewachsen sei.
Am 10. Oktober 2026 erreichte Egli einen Meilenstein ihrer Karriere: Als erste Schweizer Solo-Künstlerin füllte sie das Zürcher Hallenstadion. Ein Moment, der für Egli bedeutete, dass sich die Mühen ihres Weges gelohnt haben. Auf die Frage, was sie ihrem jüngeren Ich in dieser Situation raten würde, antwortete sie, dass große Träume wichtig seien. „Denn Träume sind da, damit du die Power hast, durchzuhalten“, erklärte Egli.
Konkrete Details zu anstehenden Projekten ließ die Sängerin offen. Dennoch scheinen ihre jüngsten Interviews darauf hinzudeuten, dass sie das Bewusstsein für die Herausforderungen des Lebens im Rampenlicht zu einem festen Bestandteil ihres öffentlichen Auftretens machen möchte – sowohl für sich selbst als auch, um anderen Mut zu machen.



