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Wencke Myhre: Wie die Krebserkrankung ihr Leben veränderte

Im Jahr 2010 musste sich die norwegische Schlagersängerin Wencke Myhre einer einschneidenden Diagnose stellen: Brustkrebs. Rund sechs Chemotherapien und über zwanzig Bestrahlungen standen ihr bevor. Statt sich jedoch von ihrer Angst überwältigen zu lassen, versuchte sie, dem schweren Schicksalsschlag etwas Positives abzugewinnen. Sie begann damit, Listen zu schreiben – gefüllt mit Momenten und Ereignissen, auf die sie sich nach ihrer Genesung freuen konnte.

Die Sängerin begann ihre Bühnenkarriere bereits im Alter von sieben Jahren und wurde 1966 mit „Beiß nicht gleich in jeden Apfel“ im deutschsprachigen Raum bekannt. Ihr großer Durchbruch gelang ihr schließlich mit dem Hit „Er hat ein knallrotes Gummiboot“. Privat war sie dreimal verheiratet, unter anderem mit dem deutschen Regisseur Michael Pfleghar. Seit Mitte der 1990er Jahre ist sie mit Anders Eljas liiert, einem schwedischen Musiker und Dirigenten. Myhre machte ihre Erkrankung öffentlich, um anderen Frauen Mut zu machen – wie wir berichteten.

„Ohne Anders hätte ich es nicht geschafft“

Die Erkrankung zwang Wencke Myhre zu einer Pause auf der Bühne und ließ sie das Leben von einer neuen Perspektive aus betrachten. In einem späteren Interview bezeichnete sie diese Zeit sogar als „mein größtes Glück“. Besonders ihre Familie rückte stärker in den Fokus ihres Alltags, und sie erkannte, wie wichtig es ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Ihrem Partner Anders Eljas kam in dieser schweren Phase eine zentrale Rolle zu. Immer an ihrer Seite, gab er ihr die nötige Kraft, um die medizinischen Behandlungen und emotionalen Tiefpunkte zu meistern. „Ohne seine Liebe hätte ich es nicht geschafft“, betonte Myhre einmal in bewegenden Worten.

Heute ist sie weiterhin ein gefeierter Teil der Schlagerszene und teilt ihre Erfahrungen in Interviews, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Neue Projekte im direkten Bezug zu ihrer Erkrankung wurden bislang allerdings nicht angekündigt.

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