Matthias Reim erlebte vor Kurzem einen psychischen Ausnahmezustand, ausgelöst durch eine alarmierende Diagnose, die sich im Nachhinein als falscher Befund herausstellte. Bei einer Routinekontrolle wurde der Schlagersänger zunächst mit dem Verdacht auf eine ernsthafte Erkrankung konfrontiert, was ihn in große Sorge versetzte.
Reim bezeichnet sich selbst als Hypochonder und achtet mit regelmäßigen medizinischen Untersuchungen auf seine Gesundheit. Besonders sein Lebensstil als Raucher motiviert ihn zu diesen Arztbesuchen. Der Musiker gibt jedoch zu, dass er bei solch einschneidenden Momenten in seinem Alltag keine Furcht verbergen kann. Zuletzt stand er auch im Zusammenhang mit privaten Einschnitten im Fokus, wie etwa dem Verkauf zahlreicher Motorräder. Mit Partnerin Christin Stark und ihrer gemeinsamen Tochter Zoe teilt er sein Familienglück, über das er in Interviews immer wieder öffentlich erzählt. Wie wir berichteten, äußerte sich Christin Stark unlängst zu Zukunftsplänen für ihre Tochter: wie wir berichteten.
Die Situation nahm ihren Anfang, als bei einer Untersuchung auch die Lunge des Musikers mittels Röntgen durchleuchtet wurde. Sein Arzt bemerkte eine Auffälligkeit, die weiterer Abklärung bedurfte. Diese Ungewissheit war für Reim kaum auszuhalten. Laut einem Gespräch im SWR4-Promitalk beschrieb der Künstler, wie sich in dieser schwierigen Lage eine drückende Sorgenlast auf ihn auswirkte.
Quälende Stunden voller Ungewissheit
Die Nacht vor dem geplanten CT-Termin war eine der härtesten Zeiten, die Reim nach eigener Aussage je durchlebte. Plötzlich dominierte die Frage, wie viel Zeit ihm mit seiner Familie noch bliebe, seine Gedanken. Gerade seine innige Verbindung zu Tochter Zoe verschärfte die Sorgen, da sie ihren Vater als ihr großes Vorbild betrachte. Der Sänger stellte sich quälende Überlegungen: Würden ihm ausreichend gemeinsame Jahre vergönnt bleiben? Schlafen konnte er in diesen Stunden kaum, die Ungewissheit ließ ihn nicht los.
Schließlich brachte der nächste Arzttermin die erhoffte Erleichterung: Die beängstigenden Auffälligkeiten waren keine Krankheit, sondern ein simpler Fehler im Röntgenbild – eine Spiegelung gab den falschen Eindruck wieder. Reims Reaktion auf diese Nachricht war laut eigener Schilderung zunächst widersprüchlich. Mit gemischten Gefühlen verließ er das Krankenhaus, stieg ins Auto und rauchte erst einmal eine Zigarette. Ob dieses Erlebnis langanhaltende Veränderungen in seinem Lebensstil nach sich zieht, wird Reim offenlassen.
Seine Fans dürfen gespannt darauf sein, ob und wie er diese emotionale Episode künftig in Musik oder auf der Bühne thematisieren wird. Der Vorfall zeigt jedenfalls, wie verwundbar selbst ein Schlagerstar bleibt, der durch seine Karriere scheinbar unerschütterlich wirkt.




